Hauptverein: GSV Oldenburg startet gemeinsam mit dem LandesSportBund Niedersachsen den Aktions- und Maßnahmenplan Inklusion

Am Mittwoch, den 19. August 2026, fand beim LandesSportBund Niedersachsen in Hannover das Auftaktgespräch zwischen Andre Danke, 1. Vorsitzender des GSV Oldenburg e.V., und Luisa Haller, Referentin Inklusion beim LandesSportBund Niedersachsen, statt.

Der Gehörlosen-Sportverein Oldenburg e.V. (GSV Oldenburg) geht damit gemeinsam mit dem LandesSportBund Niedersachsen (LSB) einen weiteren wichtigen Schritt auf dem Weg zu mehr Inklusion im Sport. Im ersten Gespräch wurden die Grundlagen für die gemeinsame Erarbeitung eines individuellen Aktions- und Maßnahmenplans Inklusion gelegt.

Das Projekt ist aus dem Masterplan Inklusion im niedersächsischen Sport entstanden. Ziel ist es, Sportvereine dabei zu begleiten, Inklusion nicht nur in einzelnen Angeboten, sondern langfristig und nachhaltig als Querschnittsthema der Vereinsentwicklung zu verankern.

Gemeinsam mit dem LandesSportBund Niedersachsen durchlaufen die teilnehmenden Vereine einen begleiteten Entwicklungsprozess. Dabei wird zunächst betrachtet, wo der Verein beim Thema Inklusion bereits gut aufgestellt ist und in welchen Bereichen weitere Entwicklungsmöglichkeiten bestehen.

Anschließend werden passende Handlungsfelder ausgewählt, die Ausgangssituation analysiert sowie konkrete Ziele und Maßnahmen entwickelt. Dabei können beispielsweise inklusive Sportangebote, Barrierefreiheit, Kommunikation, Qualifizierung, Kooperationen und die Beteiligung von Menschen mit Behinderungen eine wichtige Rolle spielen.

Auch Netzwerkpartnerinnen und Netzwerkpartner sowie verschiedene Personen aus dem Verein sollen in den Prozess einbezogen werden. So soll ein möglichst vielfältiger Blick auf die Situation und die zukünftige Entwicklung des Vereins entstehen.

„Inklusion gehört beim GSV Oldenburg schon seit vielen Jahren zu unserem Vereinsalltag. Trotzdem wollen wir uns nicht darauf ausruhen, was wir bereits erreicht haben. Wir möchten gemeinsam mit dem LandesSportBund genau hinschauen, wo wir noch besser werden können und welche konkreten Schritte dafür notwendig sind. Besonders wichtig ist mir, dass Inklusion bei uns nicht nur in einzelnen Angeboten stattfindet, sondern im gesamten Verein gelebt und weiterentwickelt wird.“ erklärt Andre Danke, 1. Vorsitzender des GSV Oldenburg.

Auch Luisa Haller zeigte sich nach dem Auftaktgespräch zuversichtlich: „Schon im ersten Gespräch wurde deutlich, mit wie viel Engagement und Offenheit der Verein diesen Entwicklungsprozess angehen möchte. Das sind tolle Voraussetzungen, um gemeinsam konkrete Schritte für mehr Inklusion im Vereinsalltag zu entwickeln.“

Für den GSV Oldenburg bietet der Prozess die Möglichkeit, die bereits vorhandenen inklusiven Strukturen weiterzuentwickeln und gleichzeitig neue Ideen für die Zukunft zu erarbeiten. Als Verein, der Menschen mit und ohne Hörbehinderung sowie Menschen mit unterschiedlichen Voraussetzungen zusammenbringt, hat das Thema Inklusion bereits einen festen Platz im Vereinsleben.

Am Ende des Entwicklungsprozesses soll ein individueller Aktions- und Maßnahmenplan Inklusion entstehen. Darin werden die Ziele des Vereins, konkrete Umsetzungsschritte sowie die jeweiligen Verantwortlichkeiten festgehalten.

Nach dem gelungenen Auftakt beginnen nun die nächsten Schritte. In einem gemeinsamen Workshop sollen die verschiedenen Handlungsfelder vertieft und konkrete Maßnahmen für den GSV Oldenburg entwickelt werden.

Der GSV Oldenburg freut sich auf die weitere Zusammenarbeit mit dem LandesSportBund Niedersachsen und darauf, gemeinsam neue Impulse für eine nachhaltige und gelebte Inklusion im Sport zu setzen.

Mehr Infos zum Masterplan Inklusion